Warum die ISO-Zertifizierung für LSPs wichtig ist
Die ISO 17100-Zertifizierung hat sich zum Standard-Qualitätsnachweis für Sprachdienstleister entwickelt, die Zugang zu juristischen, medizinischen, pharmazeutischen und behördlichen Übersetzungsmärkten suchen. EU-Ausschreibungen, NHS-Beschaffung, Anwaltskanzleien und Pharmaunternehmen geben ISO 17100 routinemäßig als obligatorische Lieferantenanforderung vor. ISO 9001 bietet den breiteren Qualitätsmanagementrahmen, der allgemeine Enterprise-Beschaffungsanforderungen neben ISO 17100 erfüllt.
ISO 17100 — Kernanforderungen für LSPs
- Dokumentierte Überprüfung der Übersetzerkompetenzen — sprachlich, fachlich und translatorisch
- Obligatorische zweisprachige Revision aller Übersetzungsausgaben
- Definierte Projektmanagementverfahren einschließlich Vorproduktions-Spezifikationsvereinbarung
- CAT-Tool-Governance, Terminologiemanagement und Translation-Memory-Richtlinien
- Verfahren für Kundenfeedback und Beschwerdemanagement
- Qualifikation und Management von Subunternehmern und freiberuflichen Übersetzern
ISO 9001 + ISO 17100 — Die Standardkombination
Die meisten LSPs, die ISO 17100 anstreben, verfolgen diese Zertifizierung zusammen mit ISO 9001 — die den breiteren QMS-Rahmen bietet, der Enterprise-Lieferantenqualifizierungsanforderungen über die übersetzungsspezifische Beschaffung hinaus erfüllt. Das integrierte ISO 9001 + ISO 17100 Programm von BALTUM teilt ein gemeinsames Managementframework, internes Auditprogramm und Dokumentationsstruktur.
Datensicherheit für LSPs — ISO 27001
Juristische, medizinische und finanzielle Übersetzungen umfassen den Umgang mit streng vertraulichen Kundendaten. Die ISO 27001-Zertifizierung wird zunehmend von Anwaltskanzleien, Investmentbanken und Pharmaunternehmen als Teil der LSP-Lieferanten-Sorgfaltspflicht gefordert. BALTUM bietet ein Drei-Standards-Programm: ISO 17100 + ISO 9001 + ISO 27001 — das Qualitäts-, übersetzungsspezifische und Informationssicherheitsanforderungen aus einem einzigen integrierten Managementsystem abdeckt.