Regulatorische Landschaft für digitale Vermögenswerte
Der Sektor für digitale Vermögenswerte steht vor einem zunehmend komplexen und verpflichtenden regulatorischen Umfeld. Die EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA), vollständig anwendbar seit Dezember 2024, legt Lizenzanforderungen für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) in der gesamten EU fest — mit expliziten Cybersicherheits-, operativen Resilienz- und Governance-Verpflichtungen, die ISO 27001 und ISO 22301 direkt adressieren.
MiCA-Compliance — Wesentliche Anforderungen
- Robuste IKT-Risikomanagementsysteme (direkt erfüllt durch ISO 27001 ISMS)
- Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Pläne (ISO 22301)
- Meldung operativer Vorfälle an zuständige Behörden
- Verwahrung und Sicherung von Kundenvermögen mit dokumentierten Kontrollen
- Integration von Geldwäschebekämpfung (AML) und KYC-Compliance
Zertifizierungen für Krypto- & Web3-Organisationen
- ISO/IEC 27001 — Grundlegendes Informationssicherheitsmanagement; gefordert von MiCA und von institutionellen und B2B-Partnern.
- ISO 22301 — Business Continuity; gefordert von MiCA Artikel 72 und adressiert in DORA für CASPs, die als Finanzunternehmen qualifizieren.
- DSGVO — Alle in der EU tätigen CASPs, die personenbezogene Daten verarbeiten, müssen konform sein; ISO 27701 bietet den dokumentierten Rechenschaftsrahmen.
- SOC 2 — Erforderlich für US-notierte Token-Angebote, US-institutionelle Verwahrungspartnerschaften und Nasdaq/NYSE-notierte Digital-Asset-Unternehmen.
BALTUM MiCA-Bereitschaftsprogramm
BALTUM bietet eine strukturierte MiCA-Bereitschaftsbewertung, die Ihre aktuellen Kontrollen auf MiCA Titel IV und Titel V Anforderungen abbildet — Lücken identifiziert und einen priorisierten Remediation-Fahrplan liefert, der auf Ihren CASP-Lizenzantragszeitplan abgestimmt ist. ISO 27001 und ISO 22301 werden als technische Kontrollfundamente für die MiCA-Compliance integriert.